Nephrologische Fortbildung Hamburg

Kursdetails Fachpflegekurs Nephrologie

Hier finden Sie alle relevanten Informationen zum Untericht, den Aufgaben des entsendenden Zentrums, Infos zur Anmeldung sowie weitere PDF-Dokumente zum Fachpflegekurs Nephrologie.
Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung.


Theoretischer Unterricht

Der theoretische Unterricht umfasst 720 Stunden und findet als Blockunterricht in 25 Drei-Tages-Blöcken (Dienstag bis Donnerstag) sowie zwei langen Wochenblöcken zu Beginn und zum Ende des Kurses in den Räumen der DRK-Schwesternschaft Hamburg außerhalb der Schulferien statt. Ergänzend werden Lernaufträge, Selbststudien und Exkursionen angeboten. Zur intensiveren Bearbeitung eines Themas wird von jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer eine Facharbeit zu einem selbstgewählten Thema aus dem Fachmodul 2 verfasst. Selbstverständlich wird diese Arbeit von der Kursleitung und den Praxisanleiterinnen/Praxisanleitern mit vorbereitet und begleitet.

Nach den DKG-Empfehlungen wird der Unterricht in einer modularen Struktur mit 6 Modulen durchgeführt, wobei jedes Modul in sich abgeschlossen ist und separat geprüft wird.
Zwei der Module sind sogenannte Basis-Module mit insgesamt 200 Stunden, die in allen pflegerischen Fachweiterbildungen identisch sind.
Die vier Fachmodule – mit spezifisch nephrologischen Themen – werden mit einer Dauer von insgesamt 520 Stunden angeboten.

Basismodule:

  • Basismodul I: Berufliche Grundlagen anwenden (116 Stunden)
  • Basismodul II: Entwicklungen initiieren und gestalten (84 Stunden)

Nephrologische Fachmodule:

  • Fachmodul Nephrologie I: Menschen mit chronischen Erkrankungen betreuen und begleiten (120 Stunden)
  • Fachmodul Nephrologie II: Menschen mit Nierenersatzverfahren behandeln (200 Stunden)
  • Fachmodul Nephrologie III: Pflegerisch kompetent in speziellen Situationen handeln (120 Stunden)
  • Fachmodul Nephrologie IV: Menschen in spezifischen Ernährungsfragen betreuen und Komplikationen vermeiden (80 Stunden)

Praktischer Unterricht

Die praktische Weiterbildung umfasst insgesamt 1800 Stunden und steht unter fachkundiger Anleitung der/des jeweiligen Praxisanleiterin/Praxisanleiters des entsendenden Dialysezentrums. Die praktische Weiterbildung findet im Heimatzentrum und im Rahmen von Hospitationen statt.

Nach den Richtlinien der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft ist die Teilnahme an zwei Einsatzbereichen zwingend vorgeschrieben:

  • chronische Hämodialyse (mindestens 320 Stunden)
  • nephrologische und/oder diabetologische Ambulanz (mindestens 75 Stunden).

Zusätzlich müssen mindestens zwei Hospitationen von mindestens 75 Stunden in den folgenden Wahlpflichtbereichen durchgeführt werden:

  • Transplantationsabteilung
  • Akutdialyse und/oder Sonderverfahren
  • Trainingsabteilung Heimverfahren
  • Konservative nephrologische und/oder diabetologische Station
  • Pädiatrische Nephrologie

Für Teilnehmer/innen mit der Ausbildung als Kinderkrankenschwester/-pfleger ist der letzte Einsatzbereich ebenfalls obligatorisch.

Einer der Einsätze muss als sogenannter Schwerpunkteinsatz mit mindestens 1000 Stunden abgeleistet werden, die übrigen 330 Stunden sind zur weiteren, freien Verteilung.

Die Einsätze können – sofern die Einsatzbereiche in qualifizierter Form vorhanden sind – in den entsenden Zentren abgeleistet werden. Wir empfehlen dringend, für etwa sechs Wochen auswärtige Hospitationen (Mindestdauer 75 Stunden als 2 Wochen) durchzuführen.

Aufgaben der entsendenden Zentren

Die Zentren, die Teilnehmer/innen in den Kurs entsenden, müssen einige Bedingungen erfüllen, um einen reibungslosen und möglichst am Lernerfolg der Teilnehmer/innen orientierten Ablauf zu gewährleisten. Zudem gilt es, die Richtlinien der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft zu erfüllen:

  • Es können nur Teilnehmer/innen entsandt werden, die nach einem Abschluss als Gesundheits- und Krankenpfleger/in mindestens sechs Monate im nephrologischen Bereich tätig waren.
  • Die Dialyseeinheiten der Zentren müssen mindestens 6.000 Dialysen jährlich durchführen.
  • Es muss eine ausgebildete Praxisanleiterin/ein ausgebildeter Praxisanleiter, die ebenfalls die Qualifikation als Fachpflegekraft für Nephrologie besitzen, die Ausbildung begleiten.
  • Das entsendende Zentrum schließt mit unserem Verein als Weiterbildungsstätte einen formellen Kooperationsvertrag, zudem sind Informationen über Einrichtungsstruktur und Ausbildungsplan vom Zentrum zu geben.
  • Der Kooperationsvertrag sowie die zusätzlichen Informationen müssen auf den entsprechenden Formularen der DKG eingereicht werden

Diese Unterlagen müssen möglichst 4 Wochen vor dem Kursbeginn eingereicht werden:

  • Lebenslauf, möglichst mit Foto
  • Kopie des Krankenpflegezeugnisses
  • Bescheinigung des Arbeitsgebers über eine mindestens 6-monatige Tätigkeit im nephrologischen/Dialyse-Bereich

Wichtiger Hinweis:
Sollten Sie Interesse an einer Weiterbildung zur Fachpflegekraft für Nephrologie haben, Ihr entsendendes Zentrum aber einige der geforderten Voraussetzungen nicht erfüllen können, so nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Bisher ließ sich immer eine Lösung finden, die Weiterbildung durchzuführen.

Download Muster Kooperationsvertrag sowie Anlagen 1 und 2 der DKG

Kooperationsvertrag
Kooperationsvertrag-Anlagen 1
Kooperationsvertrag-Anlagen 2

Download für die relevanten DKG-Richtlinien

DKG Empfehlung Fachweiterbildungen
DKG Empfehlungen Basismodule
DKG Empfehlungen Nephrologie

Zur Homepage der DKG

DKG-Hompage

Anmeldeinformationen und Kontakt

Für Ihre Anmeldung benötigen wir bis spätestens vier Wochen vor Kursbeginn:

  • Lebenslauf, möglichst mit Foto
  • Kopie des Krankenpflegezeugnisses
  • Bestätigung des Arbeitgebers über die aktuelle Beschäftigung und die Bestätigung einer mindestens sechsmonatigen Beschäftigung in der Nephrologie nach Ausbildungsende

Diese Unterlagen senden Sie bitte an den

    Verein zur Förderung der Nephrologischen Fortbildung e.V.
    z.Hd. Stefanie Kusch
    Gutsweg 23
    17491 Greifswald

Sie erhalten eine Bestätigung, dass ein Kursplatz für Sie reserviert ist. Anschließend werden wir ggfs. mit Ihrem Zentrum die notwendigen Vereinbarungen (siehe Aufgaben der entsendenden Zentren) vorbereiten und abschließen.
Bei Fragen und Unklarheiten zögern Sie nicht uns anzusprechen.

Sie erreichen uns:

per Mail:     info@nephrologische-fortbildung.de

telefonisch: 0171-160 78 20 (Stefanie Kusch)

oder per Post:
Verein zur Förderung der Nephrologischen Fortbildung e.V.
c/o Stefanie Kusch
Gutsweg 23
17491 Greifswald

 

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